Herzlich Willkommen
Kinderschutz ist eine gemeinsame Aufgabe – und beginnt mitten im pädagogischen Alltag. In Beziehungen, im Spiel, in Sprache und Kommunikation, in der Gestaltung von Nähe und Distanz und in der Frage, wie Kinder ihre eigenen Grenzen erleben und ausdrücken können.
Unser Fachtag lädt dazu ein, Kinderschutz aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven zu betrachten, Wissen zu vertiefen und die eigene pädagogische Praxis weiterzuentwickeln.
Freuen Sie sich auf vielfältige Impulse und Workshops mit erfahrenen Fachreferent*innen aus Kinderschutz, Kinderrechten, Sexualpädagogik, Sexualwissenschaft, Supervision und pädagogischer Praxis.
Kommen Sie dazu, bringen Sie Ihre Fragen und Erfahrungen mit und lassen Sie uns Kinderschutz gemeinsam weiterdenken.

Impulsvortrag von Prof. Dr. Jörg Maywald
Kinderrechte als Fundament
des Kinderschutzes
Was bedeutet Kinderschutz aus der Perspektive der Kinderrechte? Und welche Verantwortung ergibt sich daraus für pädagogische Fachkräfte und Institutionen?
In seinem kurzen Impuls richtet Prof. Dr. Jörg Maywald den Blick auf das Verhältnis von Kinderrechten, Schutz und pädagogischem Handeln. Dabei geht es um die Frage, wie Kinder als eigenständige Rechtsträger wahrgenommen werden und wie sich eine konsequent kinderrechtsorientierte Haltung im pädagogischen Alltag zeigen kann.
Der Impuls eröffnet den Fachtag und lädt dazu ein, die anschließenden Workshops mit einer gemeinsamen fachlichen Perspektive auf Schutz, Beteiligung und die Rechte von Kindern zu beginnen.
Fachtag – Kinderschutz in der pädagogischen Praxis
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserem Fachtag. Bitte melden Sie sich verbindlich für zwei der angebotenen Workshops an.

Prof. Dr. Jörg Maywald
Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung - Kinderrechtsbasierter Kinderschutz in der Kita
Jedes Kind hat das Recht auf Schutz vor Gewalt. Daraus ergibt sich ein Schutzauftrag für alle mit Kindern tätigen Fachkräfte. Was ist unter einem kinderrechtsbasierten Kinderschutz zu verstehen? Woran können Gefährdungen erkannt werden? Wie sind Gespräche mit Eltern zu führen? Welche Handlungsschritte sind notwendig und wann muss das Jugendamt informiert werden?
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Prof. Dr. Jörg Maywald
Honorarprofessor für Kinderrechte und Kinderschutz
Prof. Dr. Jörg Maywald ist Honorarprofessor für Kinderrechte und Kinderschutz an der Fachhochschule Potsdam. Als ausgewiesener Experte beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit den Grundlagen und der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendschutzes.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen insbesondere die Rechte von Kindern und Jugendlichen, deren Schutz vor Gefährdungen sowie die Bedeutung einer konsequent an den Kinderrechten orientierten pädagogischen und institutionellen Praxis.
Durch seine wissenschaftliche und fachliche Expertise verbindet Prof. Dr. Jörg Maywald die Perspektive der Kinderrechte mit aktuellen Fragestellungen des Kinderschutzes und trägt damit zur fachlichen Qualifizierung und Sensibilisierung von Fachkräften bei.
Sabine Bresche
Was bedeutet Institutioneller Kinderschutz?
In dem Workshop beschäftigen wir uns damit:
- Was wird unter Institutionellem Kinderschutz verstanden?
- Was ist die Verantwortung von Fachkräften in diesen Fällen?
- Worin liegen Stolpersteine und Herausforderungen?
Dazu werden wir uns mit der Kopfstandmethode einen Zugang zum Thema erarbeiten und im Weiteren schauen, was braucht ein Team, um sich bewusst mit dem Thema institutioneller Kinderschutz auseinandersetzen zu können. Eigene Fallbeispiele und Fragen sind herzlich willkommen!
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Sabine Bresche
Dipl. Sozialpädagogin | Insoweit erfahrene Fachkraft (IseF) | Supervisorin
Sabine Bresche ist seit rund 30 Jahren in der Kinderschutzarbeit tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Fachkräften im Kinderschutz. In ihrer Arbeit verbindet sie fundierte sozialpädagogische Fachkenntnisse mit umfangreicher praktischer Erfahrung aus der Beratungsstellenarbeit.
Als Insoweit erfahrene Fachkraft (IseF) berät sie Fachkräfte bei der Einschätzung von Kindeswohlgefährdungen und unterstützt sie bei der Entwicklung fachlich fundierter Handlungsmöglichkeiten. Als Supervisorin bringt sie zudem ihre Expertise in der Reflexion komplexer Fälle und beruflicher Fragestellungen ein.
Heute ist Sabine Bresche in der Koordination der Beratungsstelle des Kinderschutzbundes Landesverband Berlin e. V. tätig.


Anne Marung
Reflexion pädagogischen Verhaltens. Orientierungskataloges für Fachkräfte in Kita - Nutzung für die kindeswohlfördernde pädagogische Arbeit
Sie lernen den „Orientierungskatalog für Fachkräfte in Kita. Reflexion pädagogischen Verhaltens“ kennen und machen sich mit der Nutzung des Kataloges vertraut. Sie bekommen Methoden an die Hand, um den Orientierungskatalog für die kindeswohlfördernden Arbeit in Alltagssituationen in der Kita zu nutzen. Ziel ist es, Sicherheit in der Arbeit mit diesem Reflexionsinstrument zu bekommen und dieses für die ressourcenorientierte und wertschätzende pädagogische Arbeit in ihrer Einrichtung zu nutzen.
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Ziele des Workshops:
- Die Teilnehmenden kennen den Orientierungskatalog für Fachkräfte in Kita – Reflexion pädagogischen Verhaltens
- Die Teilnehmenden kennen Möglichkeiten zur Nutzung des Katalogs in Ihrem Team
- Die Teilnehmenden bekommen Handwerkszeug für die ressourcenorientierte Arbeit in den Teams
Anne Marung
Dipl. Sozialpädagogin (FH) | Erwachsenenbildnerin (EEB Sachsen) | Systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF) | Systemische Supervisorin | Insoweit erfahrene Fachkraft
Anne Marung verfügt über langjährige Erfahrung in der Familienberatung und ist seit acht Jahren für den Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e. V. tätig. Als Fachreferentin verbindet sie ihre sozialpädagogische und therapeutische Expertise mit umfassender Erfahrung im Bereich des institutionellen und familiären Kinderschutzes.
Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung von insoweit erfahrenen Fachkräften (IseF) im familiären und institutionellen Kinderschutz sowie auf der Schulung von Fachkräften zum Kinderschutz in Institutionen.
Darüber hinaus berät und begleitet Anne Marung Leitungen und Träger bei Verdachtsfällen von Grenzverletzungen und Übergriffen durch Mitarbeitende in Einrichtungen. Dabei stehen eine fachlich fundierte Einschätzung, die Entwicklung geeigneter Handlungsschritte und die Stärkung von Leitung und Institution im Umgang mit Kinderschutzfragen im Mittelpunkt.
Lena Ehmer
Immer griffbereit - Selbstregulation und
Handlungssicherung in emotional-herausfordernden Situationen stärken.
Dieser praxisnahe Workshop stärkt die emotionale Selbstregulation und Handlungssicherheit von Mitarbeitenden des LSB Sportservice Brandenburg in emotional fordernden Momenten, wie sie auch im Kontext sexualisierter Gewalt auftreten können. Für einen direkten Praxis-Transfer wird mit drei konkreten Fallbeispielen gearbeitet, die vorab aus den eigenen Reihen der Teilnehmenden eingereicht werden. Gemeinsam werden kreative Handlungsstrategien und Körperregulationsübungen erprobt, um in Krisenmomenten nicht in eskalierende Stressreaktionen zu verfallen. Als greifbares Ergebnis packen die Teilnehmenden individuelle „Erste-Hilfe-Bauchtaschen“ mit praxistauglichem Material, die direkt in den Arbeitsalltag mitgenommen werden können, um deeskalierend, einfühlsam und selbstfürsorgend zu handeln.
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Organisatorischer Hinweis für die Teilnehmenden: Für die Erstellung des Praxismaterials wird gebeten, dass die Teilnehmenden eine eigene Bauchtasche zum Workshop mitbringen.
Lena Ehmer
Sozialarbeiterin (B.A.) | Diplomierte Schauspielerin | Masterstudentin der Angewandten Sexualwissenschaft | Zertifizierte Fachkraft für Prävention
Lena Ehmer verbindet als Sozialarbeiterin, diplomierte Schauspielerin und Masterstudentin der Angewandten Sexualwissenschaft wissenschaftliche Expertise mit einer geschlechtersensiblen und praxisnahen Kommunikationsarbeit.
Als Bildungsreferentin im Deutschen Pfadfinder*innenverband e. V. ist sie bundesweit in der Bildungsarbeit tätig. Darüber hinaus bringt sie ihre sexualwissenschaftliche Expertise in strategische Leitungsaufgaben ein, unter anderem im Kontext des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2027.
Als zertifizierte Fachkraft für Prävention engagiert sich Lena Ehmer insbesondere für die Prävention und sexualwissenschaftliche Bildungsarbeit sowie für eine diskriminierungssensible und geschlechtersensible pädagogische Praxis. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Engagements liegt zudem auf der Queeren Jugendarbeit.


Eva Kubitza
Sexualisierte Gewalt in und mit digitalen Medien als pädagogische Herausforderung für die Altersstufen 6-12 Jahre
Sexualisierte Gewalt im digitalen Raum ist ein komplexer Bereich, mit dem pädagogische Fachkräfte in ihrem Berufsalltag konfrontiert sein können. Der Workshop vermittelt grundlegendes Wissen zu Formen, Dynamiken und Erscheinungsweisen sexualisierter Gewalt in digitalen Medien sowie zu Handlungsmöglichkeiten im Verdachts- oder Interventionsfall. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Handlungsoptionen erarbeitet und die Reflexionsfähigkeit für die Arbeit im Hortbereich gestärkt.
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Eva Kubitza
Sexualwissenschaftlerin (M.A.) | Grundschulpädagogin | Referentin und Wissenschaftlerin
Eva Kubitza ist Sexualwissenschaftlerin (M.A.) und verfügt über langjährige Erfahrung in der pädagogischen Praxis und Bildungsarbeit. Zuvor war sie zehn Jahre als Grundschulpädagogin an einer Berliner Grundschule sowie in der Bildungsverwaltung tätig.
Seit vielen Jahren bildet sie bundesweit pädagogische Fachkräfte zu den Themen Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt fort. Dabei legt sie einen besonderen Schwerpunkt auf die Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit digitalen Medien.
Aktuell forscht Eva Kubitza in diesem Themenfeld und befindet sich in der Abschlussphase ihrer Promotion. Ihre Erfahrungen aus pädagogischer Praxis, Fortbildung und wissenschaftlicher Forschung verbindet sie zu einer fundierten und praxisnahen Perspektive auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt.
Nina-Louisa Hebeler
Sexuelle Übergriffe durch Kinder
Sexuelle Handlungen und Grenzverletzungen unter Kindern stellen pädagogische Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. In dieser Fortbildung lernen Sie, altersangemessene sexuelle Aktivitäten von sexuellen Übergriffen fachlich zu unterscheiden und Machtverhältnisse unter Kindern wahrzunehmen und einzuordnen.
Sie erhalten konkrete Handlungssicherheit für einen professionellen Umgang mit Kindern und Eltern.
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Nina-Louisa Hebeler
Kindheitspädagogin (M.A.) | Supervisorin & Coachin | Dozentin | Referentin für Sexuelle Bildung
Nina-Louisa Hebeler ist Kindheitspädagogin, Dozentin und Referentin für Sexuelle Bildung. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt auf der sexualpädagogischen Arbeit in der frühen Kindheit und der Prävention sexualisierter Gewalt. Dabei nimmt sie auch das Thema sexuelle Übergriffe durch Kinder in den Blick.
Nach acht Jahren pädagogischer Praxiserfahrung wechselte sie in die Erwachsenenbildung, um ihre Expertise weiterzugeben und Veränderungen in der pädagogischen Praxis anzustoßen. Als Dozentin begleitet sie Studierende in ihrer Ausbildung und qualifiziert unter anderem Mentor*innen und pädagogische Fachkräfte. Seit 2022 bietet sie zudem selbstständig Fortbildungen und Fachberatungen für Kitas an.
Ein besonderes Anliegen ist ihr eine sexualfreundliche und kindgerechte Pädagogik, in der Kinder vielfältige Familien- und Beziehungsformen erleben, ihre eigenen Grenzen kennenlernen und Erwachsene als verlässliche und reflektierte Bezugspersonen erfahren. Dabei versteht sie Sexuelle Bildung immer auch als einen wichtigen Bestandteil des Kinderschutzes.
Seit 2026 befindet sich Nina-Louisa Hebeler in Weiterbildung zur Supervisorin und Coachin. Ihre Arbeit verbindet fachliche Expertise mit der Reflexion pädagogischer Haltung und der Frage, wie Fachkräfte und Teams ihre Verantwortung für Kinder im pädagogischen Alltag professionell wahrnehmen können.


Birgit Krug & Sophie Reimers
Cybergrooming im Blick
Wissen, Prävention und Praxis für pädagogische Fachkräfte
Sexualität, digitale Medien und die damit einhergehenden Gefährdungen sind Themen, die pädagogische Fachkräfte beschäftigen. Junge Menschen nutzen von Klein auf das Internet und können recht früh sexualisierter Gewalt ausgesetzt sein.
Cybergrooming ist eines der Gewaltphänomene im digitalen Raum, von dem auch Kinder stark betroffen sind. Über Online-Games wie Roblox oder Social-Media-Plattformen wie Snapchat kontaktieren Erwachsene (Männer) Kinder und Jugendliche mit dem Ziel sexualisierter Übergriffe.
Aber worum geht es dabei genau? Wie sehen Täter-Strategien aus? Was für Präventionsmöglichkeiten gibt es und wie können betroffene Kinder unterstützt werden?
Neben inhaltlichem Input wird es auch ausreichend Zeit zum praxisorientierten Austausch und dem Vorstellen von Material geben.
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Birgit Krug arbeitet seit 2023 bei der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg (AKJS) als Referentin für Gewaltprävention. Ihre Schwerpunkte sind Gewaltphänomene im digitalen Raum, insbesondere sexualisierte Gewalt.
Sophie Reimers ist Referentin für Jugendmedienschutz bei der AKJS mit dem Schwerpunkt des erzieherischen Schutzes und leitet das Projekt Eltern-Medien-Beratung.
In ihrer Arbeit verbinden Birgit Krug und Sophie Reimers fachliche Information mit einem praxisnahen Blick auf die Handlungssicherheit von Fachkräften (und Eltern). Dabei geht es darum, junge Menschen in ihren Bedürfnissen ernst zu nehmen, sie zu befähigen, sich kompetent im digitalen Raum zu bewegen und sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. Entsprechend wichtig ist ihnen die Frage, wie pädagogische Fachkräfte Kinder darin stärken können, eigene Grenzen wahrzunehmen, diese zu benennen und sich Unterstützung zu holen.
Ihr Ansatz verbindet Gewaltprävention, Kinder- und Jugendmedienschutz, sowie die Reflexion pädagogischer Haltung und schafft damit konkrete Anknüpfungspunkte für den pädagogischen Alltag.
Helge Jannink
Nähe, Distanz und Macht – sexuelle Selbstbestimmung im pädagogischen Alltag
Text folgt
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Helge Jannink
Diplom-Psychologe | Sexualpädagoge (gsp) | Psychologischer Psychotherapeut | Supervisor | Fachreferent für Sexuelle Bildung und Schutzkonzepte
Helge Jannink ist Diplom-Psychologe und Sexualpädagoge (gsp). Seit vielen Jahren arbeitet er im Bereich der Sexuellen Bildung, Sexualpädagogik und Gewaltprävention und war langjähriger Dozent am Institut für Sexualpädagogik. Seine Arbeit richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen und verbindet psychologische, sexualpädagogische und pädagogische Perspektiven.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf der Begleitung pädagogischer Fachkräfte und Institutionen. Dabei beschäftigt er sich unter anderem mit Fragen der sexuellen und geschlechtlichen Selbstbestimmung, der professionellen Gestaltung von Nähe und Distanz sowie dem Umgang mit Macht und Grenzen in pädagogischen Beziehungen.
Darüber hinaus begleitet Helge Jannink Einrichtungen bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von sexualpädagogischen Konzepten und Schutzkonzepten. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur konkrete Regeln und Handlungsleitfäden, sondern auch die Entwicklung einer gemeinsamen Haltung und einer achtsamen Organisationskultur.
Als Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor bringt er zusätzlich eine Perspektive auf Beziehungsdynamiken, professionelle Rollen und die Reflexion pädagogischer Praxis ein. Seine Arbeit verbindet fachliche Wissensvermittlung mit der Frage, wie Fachkräfte in herausfordernden Situationen sicher und professionell handeln können.


Karoline Heyne
Titel folgt
Text folgt
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Karoline Heyne
Sozialpädagogin | Sexualpädagogin | Sexualwissenschaftlerin (M.A.) | Referentin für Sexuelle Bildung | Systemische Beraterin
Karoline Heyne ist Sozialpädagogin, Sexualpädagogin und Sexualwissenschaftlerin (M.A.). Seit 2016 arbeitet sie selbstständig als Referentin für Sexuelle Bildung und begleitet Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte zu Fragen rund um Sexualität, sexuelle Entwicklung und sexualpädagogische Praxis. Zuvor war sie unter anderem in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, in der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung sowie in der Erwachsenenbildung tätig.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der kindlichen Sexualentwicklung. Dabei unterstützt sie pädagogische Fachkräfte darin, kindliche sexuelle Ausdrucksformen und Fragen entwicklungsangemessen zu verstehen, fachlich einzuordnen und professionell zu begleiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Erwachsene Kindern einen sicheren Raum für Körperwissen, Fragen und Selbstbestimmung eröffnen können.
Karoline Heyne verbindet Sexuelle Bildung mit Prävention und Kinderschutz. Eine sachliche und sensible Sprache über Körper und Sexualität kann Kindern helfen, eigene Körpergrenzen wahrzunehmen, Fragen zu stellen und sich bei Unsicherheiten oder Grenzverletzungen an vertraute Erwachsene zu wenden.
Darüber hinaus berät sie Einrichtungen bei der Entwicklung und Weiterentwicklung sexualpädagogischer Konzepte und Schutzkonzepte und begleitet Fachkräfte in Prozessen der Professionalisierung. Ihre Arbeit zeichnet sich durch einen lebensweltorientierten, reflektierten und praxisnahen Zugang aus, bei dem die Fragen und Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe im Mittelpunkt stehen.
Anmeldung zum Fachtag
Bitte tragen Sie sich in die nachstehende Anmeldung ein und wählen Sie bitte 2 Workshops aus.
Die E-Mail-Adresse wird für den nachträglichen Versand der Teilnahmebescheinigung benötigt.
Registration
Anmeldung zum Fachtag
Organisation
Ablauf des Fachtags

ab 08:30 Uhr: Anreise und Ankommen der Teilnehmenden
09:00–09:15 Uhr: Begrüßung und Vorstellung Tagesablauf
09:15–09:30 Uhr: kurzer Impulsvortrag
09:45–11:45 Uhr: Workshopphase 1
11:45–13:00 Uhr: Mittagspause
13:00–15:00 Uhr: Workshopphase 2
15:00- 16:00: gemeinsamer Abschluss / „Workflow“
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