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Wir über uns

Dienstag, den 10.08.2010

Deutsch-japanischer Simultanaustausch

Vom 30.07. bis 07.08. war die Brandenburgische Sportjugend wieder Gastgeber für den 37. deutsch-japanischen Simultanaustausch.

Der deutsch-japanische Simultanaustausch ist schwerpunktmäßig Breiten- und Freizeitsport orientiert und soll den Jugendlichen Einblick in die Lebensweise unserer beiden Völker geben. Gleichzeitig sollen die teilnehmenden jungen Menschen durch das Kennenlernen der Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in beiden Ländern die freundschaftlichen Verbindungen vertiefen und befähigt werden, ihre eigene Situation und Lage in dieser globalisierten Welt zu erkennen.



Das Brandenburger Landesprogramm wird durch die Stadtsportjugend Brandenburg an der Havel organisiert und durchgeführt. Besonders erfreulich ist, dass Brandenburg in diesem Jahr als Gastgeber für die Führungskräftedelegation des deutsch-japanischen Simultanaustausches ausgewählt wurde. Am 04.08.2010 wurde die Gesamtdelegation durch den Vorsitzenden der Brandenburgischen Sportjugend, Andreas Kurz, in Potsdam begrüßt.

Andreas Kurz dazu: „Wir sind froh, auch in diesem Jahr unsere Freunde aus Japan empfangen zu können. Mit dem deutsch-japanischen Simultanaustausch verbindet uns eine lange Tradition. Es ist schön, das gemeinsame Länderprogramm mit Berlin und Brandenburg durchzuführen. Die Brandenburgische Sportjugend möchte sich auch weiter im deutsch-japanischen Simultanaustausch engagieren.“



Es ist schön, dass sich die Stadtsportjugend Brandenburg an der Havel so stark im Bereich des deutsch-japanischen Jugendaustausches engagiert. Sollten andere Kreissportjugenden oder Fachverbandssportjugenden Interesse an der Ausrichtung des kommenden deutsch-japanischen Simultanaustausches besitzen, wären wir über eine Rückmeldung an den Jugendsekretär der Brandenburgischen Sportjugend erfreut.

Wir sind sicher, dass alle Jugendlichen mit überwältigenden Eindrücken in ihre Heimat nach Hokkaido zurückkehren werden.

Montag, den 02.08.2010

Projektkoordinatorin des Freiwilligen Sozialen Jahres im Sport verabschiedet

Am 30.07.2010 wurde Frau Anke Höfler, geborene Fritsch, im feierlichen Rahmen aus der Brandenburgischen Sportjugend im Landessportbund Brandenburg verabschiedet.

Frau Höfler war seit dem 01.05.2003 als Koordinatorin und Referentin für das Freiwillige Soziale Jahr im Sport verantwortlich. In dieser Zeit absolvierten über 500 junge Männer und Frauen ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Brandenburger Sportvereinen. Frau Höfler leistete so einen erheblichen Beitrag zur Stärkung der Sportstruktur. Das FSJ im Sport hat sich zu einer festen Größe entwickelt. Trotz momentaner Unsicherheit aufgrund unterschiedlicher Gesetzesänderungen hat der Vorstand der Brandenburgischen Sportjugend beschlossen, am Erfolgsprojekt FSJ im Sport festzuhalten. In der Übergangszeit wird die Weiterführung durch den Jugendsekretär Robert Busch koordiniert. Eine zügige Besetzung der Stelle wird angestrebt.

Darüber hinaus engagierte sich Frau Höfler leidenschaftlich beim Sportjugendländertreffen, brachte ihr Fachwissen bei der Erste-Hilfe-Ausbildung ein oder unterstützte die Ausbildung von Kindern der bewegungsorientierten Kindertagesstätten bei der Vermittlung von Baderegeln der DLRG.

Die Brandenburgische Sportjugend möchte sich für die erfolgreiche Arbeit der zurückliegenden sieben Jahre bei Frau Höfler bedanken. Wir wünschen ihr für ihren neuen beruflichen Werdegang alles Gute, Glück, Gesundheit und Schaffenskraft.

Donnerstag, den 29.07.2010

Die Brandenburgische Sportjugend unterstützt den Youth Olympic Day in Berlin

Am 24.07.2010 wurde die Deutsche Jugendolympiamannschaft für die ersten Olympischen Jugendspiele in Singapur vor dem Brandenburger Tor in Berlin von Stars des Deutschen Sports verabschiedet. Mit Basketballer Dirk Nowitzki und dem viermaligen Bobolympiasieger André Lange, verabschiedeten die letzten beiden deutschen Fahnenträger von Peking und Vancouver das Team, welches vom 14.-26.08.2010 nach Singapur fliegen wird. Auf Anfrage der Deutschen Sportjugend wurde durch die Brandenburgische Sportjugend das bunte Rahmenprogramm auf der Bühne sowie durch den mobilen Klettergarten das Mitmachangebot für Sportbegeisterte unterstützt. Besonderer Dank geht an die sportlichen Darbietungen des Behindertensportverbandes, der rhytmischen Sportgymnastik sowie den Hochradfahrern des Kreissportbundes Märkisch-Oderland. Die Veranstaltung war eine würdige Verabschiedung der Deutschen Teilnehmer sowie ein gutes Aushängeschild für den Kinder- und Jugendsport in Deutschland.



Donnerstag, den 15.07.2010

Modelleinrichtung Kita „Wasserläufer“ startet das pädagogische Konzept

Nachdem am 04.06.2010 durch den Minister für Bildung, Jugend und Sport, Holger Rupprecht, dem Präsidenten des Landessportbundes Brandenburg, der Beigeordneten Elona Müller und weiteren wirtschaftlichen und politischen Vertretern die Kindertagesstätte „Wasserläufer“ in der Nansenstraße 2 feierlich eingeweiht wurde, konnte die Kindertagesstätte nun den Betrieb aufnehmen.



Am 15.06.2010 wurden die ersten 55 Kinder zur Eingewöhnung begrüßt. Weitere Kinder folgen in den kommenden Tagen.

Im Altersbereich 1 bis 3 Jahre ist die Einrichtung für die kommenden Monate bereits gut besucht. Lediglich für den Altersbereich 3 bis 6 Jahre sind zur Stunde noch einige wenige Plätze vorhanden.

Mittwoch, den 09.06.2010

Über 400 Kinder waren zur Kitaolympiade "Immer in Bewegung" mit Fritzi

Im Rahmen des landesweiten Kitawettbewerbs „Immer in Bewegung mit Fritzi“ veranstaltete die Stadtsportjugend und der Stadtsportbund am 08.06.2010 die erste Kitaolympiade in der Havelstadt Brandenburg.

Nach einer stimmungsvollen Eröffnung mit dem Jugendsekretär der Brandenburgischen Sportjugend im LSB e.V. Robert Busch und dem Amt für Schule und Sport stürmten die über 400 Knirpse aus 15 Kitas zu ihren Wettkampstationen, um endlich beginnen zu können.



Neben den Übungen Schlängellauf, Ballzielwurf, Seilsprung und Rumpfbeugen konnten sich die Kinder auch an den Spaßstationen, wie den Hobseburgen, der Torschussanlage, den Torwänden und der Spiel- und Bastelstation der Stube Kirchmöser austoben. „Das Wichtigste sind der Spaß und die Freude am Sport. Alle teilnehmenden Kinder sind Sieger.“ so die Organisatorin Jenny Nobis. Die 4- bis 6- jährigen waren mächtig stolz, als ihnen zur Siegerehrung die Fritzi-Medaillen und die Teilnehmerurkunde für ihre Kita überreicht wurden.



Ein herzlicher Dank geht an die Verkehrsbetriebe, die Helfer der Sportvereine und den BSC Süd 05 e.V., ohne diese die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Montag, den 03.05.2010

Seminar der Verwaltungs- und Berufsgenossenschaft mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt- und Kreissportjugenden.

Auf Einladung der Verwaltungs- und Berufsgenossenschaft verweilten vom 13.-14.04.2010 die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt- und Kreissportjugenden zur zentralen Jahresberatung in Stendal.

Die Verwaltungs- und Berufsgenossenschaft berichtete über die Entwicklung der VBG sowie über die vorgenommene Beitragserhöhung. Die Brandenburgische Sportjugend informierte zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Arbeit gegen Rechtsextremismus. Zentraler Projekthöhepunkt werden die „Tage der Demokratie“ vom 25.-27.06.2010 im Potsdam Lustgarten sein. Eingeladen sind 400 – 450 Jugendliche aus ganz Brandenburg. Die Veranstaltung ist Bestandteil der Feierlichkeiten zum 20jährigen Bestehen des Landes. Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzek, hat die Schirmherrschaft über die Tage der Demokratie übernommen und wird diese am 25.06.2010 um 16.30 Uhr eröffnen.

Betroffen zeigten sich die Vertreter der Stadt- und Kreissportjugenden über die aktuelle Entwicklung im Bereich des Freiwilligen Sozialen Jahres. Die geplante Reduzierung der Zuwendungen durch das Bundesamt für den Zivildienst für anerkannte Kriegsdienstverweigerer wird unweigerlich zu einer Steigerung der Kosten für die Einsatzstellen führen. Darüber hinaus wurde darüber diskutiert, ob die Möglichkeit besteht, das Taschengeld für Freiwillige zu senken. Hinsichtlich der Bedeutung des Freiwilligen Sozialen Jahres im Sport waren sich alle Teilnehmer einig, dass das FSJ ein unverzichtbarer Beitrag zur Sportentwicklung im Land Brandenburg ist. In den zurückliegenden Jahren absolvierten über 450 junge Menschen ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Sportverein und wurden zu Übungsleitern und Jugendleitern qualifiziert. Von Seiten des Jugendsekretärs wurde zugesagt, für eine Weiterführung des Freiwilligen Sozialen Jahres in Brandenburg zu kämpfen sowie über die aktuellen Entwicklungen kurzfristig zu informieren.

Weitere Themen der Beratung waren die Auswertung der Fördermittelabrechnung für das Jahr 2009, der geplante Fachkräfteaustausch mit China im 4. Quartal 2010, die Auswertung sowie die Perspektiven des Kita-Wettbewerbes „Immer in Bewegung mit Fritzi“, die Auswertungsergebnisse des Förderprogramms Sportverein-Kita sowie die aktuelle Entwicklung zur Vorlage von Führungszeugnissen für ehrenamtliche und hauptberuflich tätige Fachkräfte in der Jugendarbeit.

Die Anwesendheit von 13 Stadt- und Kreissportjugenden zeigt das große Interesse am gegenseitigen Informationsaustausch.


Stadtbesichtigung mit Stadtführung in Stendal – Uehlinger Tor

Projekte

Donnerstag, den 13.07.2006

Von Kolumbien an die Havel

Rund 400 Jugendliche aus 18 Ländern, ein “Dampfer“, ein Schubverband und ein Dutzend Fußbälle: Darauf kam es an bei der WM Extra Tour der Brandenburgischen Sportjugend im Anschluss an den LBS-Cup im Straßenfußball im WM-Sommer 2006.
Los ging’s mit viel Emotionen– Italiener und Franzosen, Engländer und Deutsche verfolgten auf dem Schubverband dicht gedrängt das WM-Endspiel. Das war noch auf der Havel in Brandenburg, über Rathenow und Havelberg paddelten, radelten oder fuhren die Jugendlichen danach eine Woche lang durch vier Bundesländer zur Elbe, nach Wittenberge, Schnackenburg und Dömitz. Auf dem Boot wurde gekickt und relaxt, am Nachmittag und Abend folgten in den Häfen Straßenfußballturniere mit jungen Leuten aus der Umgebung – in den mobilen Straßenfußballkäfigen im Hafen und denen, die in wochenlanger Arbeit von Projektmitglie-dern auf dem Schubverband installiert worden waren. Immer mit dabei das mannsgroße Am-pelmännchen als Kennzeichen, Kletterwand, Schussgeschwindgkeitsmeßanlage, Torwand – und zur Sicherheit ein Rettungsboot der DLRG.
Von Wittenberge bis Schnackenburg hatte der Schiffsverband zusätzlich Gäste an Bord: Ver-treter von Ministerien, Veranstaltern, Förderern und Sponsoren überzeugten sich gemeinsam mit LSB-Präsident Hans-Dietrich Fiebig und BSJ-Vorsitzendem Andreas Kurz davon, dass ihre Projektmittel - vorwiegend von „Jugend für Europa“ und „Integration durch Sport“ des DOSB - im Straßenfußball gut angelegt sind. Wann kommen schon Zuwanderer und Einhei-mische, Straßenfußballer aus Kolumbien und Ruanda, Finnen und Zyprioten, Polen und Por-tugiesen, Sportler und sozial benachteiligte Jugendliche nicht nur einfach zusammen, sondern leben und spielen, zelten und paddeln zusammen!
Das Projekt hat die Gäste offenbar überzeugt. DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch, Bun-destagsabgeordnete Dr. Antje Vollmer Vollmer und Brandenburgs Sozialministerin Dagmar Ziegler äußerten sich lobend, und Brandenburgs Verkehrsminister Frank Szymanski zog nicht nur selbst die Fußballschuhe an, sondern überbrachte dem Projekt auch einen Scheck über 8.700 Euro aus der Versteigerung der WM-Schilder an Brandenburgs Autobahnen – „weil die Bootstour so klasse ist, dass sie wiederholt werden sollte“.
mab

Bildung & FSJ

Dienstag, den 07.04.2009

„Fair bringt mehr“ – Promi-Jury wählt die besten Projekte aus Brandenburg

2.600 Kinder und Jugendliche zeigen Toleranz und Fairness / Landessieger heute gewählt / Volksbanken Raiffeisenbanken in Brandenburg prämieren seit zwei Jahren faires Verhalten an Kindergärten Schulen / Schirmherr: Ministerpräsident Matthias Platzeck

„Fair bringt mehr – Der Wettbewerb für mehr Miteinander“ findet im zweiten Jahr statt. 2.600 Kinder und Jugendliche aus 65 Kindergärten und Schulen haben ihre besten Ideen für einen fairen Umgang im täglichen Miteinander eingereicht. Heute hat eine prominente Jury in Potsdam über die Landessieger entschieden.

Jörg Schlipp, Vorstand der VR Bank Lausitz und Frank Robby Wallis, Vorstand der Brandenburger Bank Volksbank-Raiffeisenbank betonen gleichermaßen: „Wir sehen hier, dass sich im Land Brandenburg ganz viel bewegt und dass es zahlreiche und kreative Projekte in vielen Einrichtungen dieses Landes gibt. Die Entscheidung fiel uns natürlich nicht leicht.“ Die eingereichten Projekte auf Landesebene zeigen, dass das Thema Fairness im täglichen Umgang bei den jungen Menschen einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Diese Meinung vertritt auch die Promi-Jury, in der unter anderem auch Gunter Fritsch, Landtagspräsident des Landes Brandenburg, Staatssekretär Burkhardt Jungkamp, im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Die Teilnehmer der jeweils drei besten Projekte in den Kategorien „Kindergarten“, „1.-4. Klasse“, „5.-10. Klasse“, „Sek. II“ und „Sek I+II-übergreifend“ werden zur großen Abschlussveranstaltung am 5. Mai 2009 nach Potsdam eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden dann die Platzierungen bekannt gegeben. Die Sieger können sich auf Preise im Gesamtwert von 25.000 Euro freuen.

Auch ein Music-Act steht am 5. Mai 2009 in Potsdam auf dem Programm: LayZee, ehemaliger Frontman von Mr. President, wird für ausgelassene Rhythmen sorgen.

Mehr Infos zum Wettbewerb gibt es bei allen teilnehmenden Volksbanken Raiffeisenbanken in Brandenburg oder unter www.fair-bringt-mehr.net

Montag, den 22.09.2008

Pressemitteilung Vereint gegen Rechtsextremismus

Pressemitteilung zum Fachkongress „Verein(t) gegen Rechtsextremismus - Sport für Menschlichkeit und Toleranz“

Insgesamt 55 Teilnehmer folgten der Einladung der Brandenburgischen Sportjugend im LSB e.V. (BSJ) zu dem in seiner Form erstmalig im Land Brandenburg durchgeführten Fachkongress am 12. und 13.09.2008 in Brandenburg an der Havel.

In vier Foren diskutierten Experten, Trainer Übungsleiter und um Sport hauptamtliche Mitarbeiter aktuelle Fragestellungen, mit denen der organisierte Sport hinsichtlich des Themas Rechtsextremismus im Land Brandenburg konfrontiert ist.

„Bewusst Grenzen ziehen, aber nicht Ausgrenzen, das war wohl das Hauptergebnis aller vier Foren.“, resümierte Andreas Kurz (Vorsitzender der BSJ) im Anschluss an die Veranstaltung.

Nach Eröffnung der Veranstaltung am Freitag durch Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann und Andreas Kurz (BSJ), informierte Heiko Homburg vom Verfassungsschutz in einem einführenden Referat über das Thema „Rechtsextremismus in Brandenburg“. Anschließend konnten in den vier frei wählbaren Foren Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden. Am Abend blieb Zeit zur Besichtigung des Industriemuseums in der Havelstadt, nicht nur um die sich dort befindenden „Schätze“ genauer anzusehen, sondern auch um Kontakte auszutauschen und den Grundstein möglicher Zusammenarbeit in der Zukunft zu legen.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion debattierten auf dem Gebiet erfahrene Persönlichkeiten über Strategien und Lösungsansätze für Brandenburger Sportvereine. In der Podiumsrunde nahmen unter anderem Landtagspräsident Gunter Fritsch, Verfassungsschutzleiterin Winfriede Schreiber, Jan Buschbom (Violence Prevention Network e.V.) und Vorstandsmitglied des Fußball-Landesverband Lothar Strube Platz. Als Ergebnis dieser Diskussionsrunde stand im Mittelpunkt der Aufruf an den organisierten Sport nach einer stärkeren Beteiligung an den lokalen Aktionsplänen (LAP) in den jeweiligen Kreisen. Außerdem forderten die Diskussionsteilnehmer eine klarere Positionierung mit inhaltlicher Gestaltung für eine demokratische Vereinskultur .

Schon jetzt ist der Ausblick in das Jahr 2009 klar. Man will solch eine erfolgreiche Veranstaltung noch einmal wiederholen, um mehr Menschen hinsichtlich dieses Themas zu sensibilisieren. Bis dahin stehen Regionalgespräche vor allem im Süden Brandenburgs an.

Organisiert und gefördert wurde die Veranstaltung durch die Brandenburgische Sportjugend im Landessportbund Brandenburg e.V. (BSJ) in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Deutschen Sportjugend im DOSB e.V. und der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“. Der Fachkongress fand im Rahmen des Projektes „Verein(t) gegen Rechtsextremismus – Sport für Menschlichkeit und Toleranz“ statt. Eine Tagungsdokumentation wird derzeit erstellt.

Freitag, den 11.07.2008

LLG Luckenwalde neuer Projektpartner

Direkt zu Beginn des 24-Stunden Staffellaufes am 11. und 12.07.2008 in Luckenwalde besiegelten Thomas Lenk (1. Vorsitzender der LLG) und Niels Haberlandt (Projektleitung) den Auftakt einer engen Zusammenarbeit im Projekt „Verein(t) gegen Rechtsextremismus – Sport für Menschlichkeit und Toleranz“. Dass die Laufveranstaltung unter gleichnamigem Motto durchgeführt wurde, ist erstes Ergebnis dieser Kooperationsvereinbarung. Die LLG tritt zukünftig als Multiplikator für die Initiative der Brandenburgischen Sportjugend auf.

Auch der Vorsitzende des Sportausschuss des Deutschen Bundestag Peter Danckert (SPD) sowie Ursula Sinz (Vorsitzende des Stadtsportverband Luckenwalde) liefen gemeinsam mit Vertretern der Brandenburgischen Sportjugend die Runde für Menschlichkeit und Toleranz.

Dienstag, den 10.07.2007

Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr gesucht

Die Brandenburgische Sportjugend sucht 5 engagierte Jugendliche die anstelle ihres Zivildienstes ein Freiwilliges Soziales Jahres absolvieren möchten.

Das Freiwillige Soziale Jahr versteht sich als Bildungs- und Orientierungsjahr. Den Jugendlichen werden bei der Brandenburgischen Sportjugend interessante sportorientierte Einsatzfelder innerhalb der sozialen Projekte (Straßenfußball, Streetsport, Integration durch Sport) und in den bewegungsorientierten Kindereinrichtungen (Kita / Hort) ermöglicht. Die FSJ´ler erhalten neben der regulären Breitensport- und Jugendleiterausbildung ein Kletter- und Inlinetraining.

Zusätzlich wird den Jugendlichen die Möglichkeit der Arbeit im internationalen Team sowie die Teilnahme an internationalen Maßnahmen geboten.

Wer Interesse an einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Brandenburgischen Sportjugend hat, sollte sich schnellstmöglich schriftlich bewerben. Der Dienstbeginn ist für den 1. September avisiert.

Internationales & Reisen

Dienstag, den 10.07.2007

Interkulturelles Lernen 2007 mit der Stadtportjugend Brandenburg

34. Deutsch-Japanischer Sportjugend Simultanaustausch – Deutsch-Israelische Jugendbegegnung

Unter dem Motto „Interkulturelles Lernen im Jugendaustausch mit der Methode des Sports“ besuchen in der Zeit zwischen dem 22.Juli und 06.August 2007 Jugendliche aus Israel und Japan die Havelstadt. Die Stadtsportjugend im Stadtsportbund, die Brandenburgische Sportjugend sowie die PSG Dynamo als Kooperationspartner für die jungen Japaner aus der nördlichen Präfektur Hokkaido (22.07. bis 30.07.) und das von Saldern - Gymnasium als Partner für die Israelis vom Sportverband Hapoel aus Ra´ananna(23.07. bis 06.08.) stellen ein Programm auf die Beine, das es so noch nicht gegeben hat.

Fünfzehn israelische und sieben japanische Jugendliche werden von zwanzig Deutschen begleitet, die hauptsächlich auch aus den gastgebenden Familien stammen oder schon einige der Israelis aus dem vor wenigen Wochen statt gefundenen Austausch von Saldern - Schülern in Israel kennen. Die jungen Sportler sollen hier in freundlichen Brandenburger Gastfamilien untergebracht werden, um direkten Einblick in das deutsche Familienleben zu bekommen. Die Begleitung durch deutsche Jugendliche und das Wohnen in den Gastfamilien sollen zentrale Bestandteile des Austauschs werden.

Dass die Plätze in diesem umfangreichen Programm heiß begehrt waren, kann auch Niels Haberlandt, Vorsitzender der Stadtsportjugend und Initiator, bestätigen: "Die Nachfrage in Israel nach Brandenburg zu kommen war so groß, dass es sogar ein Auswahlverfahren in Ra´ananna gegeben hat. Brandenburg hat dort eben nach dem letzten Jahr einen sehr guten Ruf."

Um auch möglichst viel von Brandenburgs Geschichte und seiner Umgebung kennen lernen zu können, haben die Organisatoren ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. So wird neben einem Empfang bei der Oberbürgermeisterin Dr. Tiemann am 27.07.2007 zu Beginn natürlich ein Stadtrundgang auf dem Plan stehen. Es sind aber auch Tagesfahrten in die Landeshauptstadt Potsdam und nach Rathenow, Dresden und Prag geplant. In den beiden letzt genannten Städten werden die Jugendlichen sogar ein Mal übernachten und viel Zeit für eigene Erkundungen haben.

Weitere wichtige Termine stehen für alle Teilnehmer des Programms mit dem Empfangsabendessen bei der Brandenburgischen Sportjugend am 24.07.2007 in Potsdam sowie mit der Sayonara-Party im Offiziersheim der Roland-Kaserne am 29.07.2007 an. Wenn die sportbegeisterten Jugendlichen gerade nicht unterwegs sind oder sich mit anderen Teilnehmern zu Turnieren treffen, dann verleben sie die freie Zeit wahrscheinlich gern mit ihren Gastfamilien oder bei einem „Interkulturellen Abend“ bei Grün Weiß Klein Kreutz. Neben all dem Spaß und den Erkundungen steht allerdings auch die Diskussion des Jahresthemas ganz oben auf der Programmliste. Schließlich sind die Jugendlichen zusammen gekommen, um sich über aktuelle Themen z.B. im Sport zu unterhalten.

Viele werden am Ende also um wichtige Informationen und sicher auch tolle, bleibende Erinnerungen reicher sein. Und wer weiß, vielleicht plant der eine oder andere dann ja auch schon ein Wiedersehen…

Beim Simultanaustausch mit der japanischen Sportjugend findet der Gegenbesuch gleichzeitig statt. Insgesamt sind 125 junge Sportler aus ganz Deutschland dem Aufruf der Deutschen Sportjugend gefolgt, am vom 22. Juni bis 13. August stattfindenden 34. Deutsch – Japanischen Sportjugend – Simultanaustausch teilzunehmen.

Die Stadtsportjugend Brandenburg kann erstmalig in diesem Jahr drei Teilnehmer und Teilnehmerinnen verbuchen, nämlich Liv Heinecke, die sich bei der DLRG engagiert, Sören Arlt, erfolgreicher Judoka bei der PSG Dynamo Brandenburg sowie Maximilian Stresow, Wasserballer im Bundesligakader des ASC Brandenburg. Sie werden zusammen mit vier weiteren Aktiven aus der Hauptstadt Berlin die Vertretung der Region Berlin – Brandenburg bilden.

Im Vorfeld des kommenden Austausches fanden zahlreiche Vorbereitungstreffen statt, darunter das obligatorische Kennenlernen der Regionalvertreter im Jugendzentrum Bollmannsruh und die Erarbeitung einer Gruppenpräsentation im Sportforum Berlin. Hieran nahmen auch einige bereits „japanerfahrene“ Sportler teil, um offene Fragen zu beantworten. Das letzte Treffen bildete dann eine Generalversammlung aller Teilnehmer Deutschlands im Sportjugendzentrum Blossin. Dort wurde die gesamte deutsche Delegation eingestimmt, die gemeinsame Gruppenbekleidung für offizielle Anlässe ausgegeben und die Präsentationen der einzelnen Regionen vorgeführt. Neben dem Besprechen wichtiger organisatorischer Punkte stand auch Sport auf dem Programm, so fand eine Kanu – Rallye auf dem angrenzenden See statt und es wurden zahlreiche weitere sportliche Workshops angeboten, so z.B. Klettern, Wasserball, Fußball und Volleyball.

Der Simultanaustausch selbst wird mit dem Abflug am 22. Juni von Frankfurt / Main beginnen, erstes Ziel wird nach einem 14 Stunden dauernden Flug die zentrale Region Shiga auf der Hauptinsel Honshu werden. In den nahe liegenden Großstädten Kobe, Osaka und Kyoto wird ein Zentralprogramm stattfinden, an dem die gesamte deutsche Delegation teilnehmen wird. Danach werden die 13 verschiedenen Regionalvertretungen in separate Regionen verteilt, die Berliner und Brandenburger werden diese Zeit auf Hokkaido, der Nördlichsten der vier großen japanischen Inseln, verbringen. In den folgenden zwei Wochen werden sie hier Metropolen wie Sapporo, aber auch verschiedene Nationalparks, historische Tempelanlagen oder das japanische Leben fernab von Industrie und Technologie erkunden. Den Abschluss dieser Reise bilden drei weitere Tage Aufenthalt in Tokyo, von wo dann auch der Rückflug nach Deutschland angetreten wird.

Henriette Rösler/Maximilian Stresow

Donnerstag, den 27.07.2006

Interessante Freizeitmöglichekeiten

Uckley
Der zweite diesjährige Durchgang der Lern-Fußballschule im Sportzentrum Uckley war ein voller Erfolg. Unter dem Beifall von zahlreichen Angehörigen und Vereinskameraden zeigten die Teilnehmer, was sie in einer Woche alles gelernt haben.
Nach Abschluss des Camps erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde, die Henri Döring als Vertreter der Brandenburgischen Sportjugend im Landessportbund Brandenburg e. V. überreichte.
Nach den Trainingseinheiten bestanden viele Möglichkeiten, sich anderen Sportarten zu widmen, oder einfach nur Freizeitspaß zu haben. Dazu gehörten Baden in der Schwimmhalle, Waldwanderungen und Grillen am Lagerfeuer.
Für die Camps vom 08. Oktober bis 14. Oktober sind noch einige Pläte frei.

Kontakt: h.doering.bsj(at)lsb-brandenburg.de

Montag, den 10.07.2006

Internationale Jugendbegegnungen in 2007

Internationale Jugendbegegnungen können neben dem EU-Förderprogramm JUGEND auch durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) gefördert werden. Der KJP unterscheidet die „Längerfristige Förderung“ (ehemals: Globalmittel) und die Sondermaßnahmen. In der „Längerfristigen Förderung“ werden die Anträge jeweils bis zum 15.01. eines Jahres eingereicht, in dem die Maßnahmen stattfinden. Bei den Sondermitteln, die für qualitativ hervorgehobene thematische Programme zur Verfügung stehen, gelten folgende Antragstermine für Maßnahmen in 2007:

1. September 2006:
Israel, Tschechien, Russische Föderation

1. Oktober 2006:
Ägypten, Belarus, Belgien, Estland, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kasachstan, Lettland, Litauen, Marokko, Mongolei, Niederlande, Palästinische Gebiete, Portugal, Slowakei, Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern sowie multilaterale Maßnahmen.

15. Januar 2007:
Frankreich und Polen (werden durch die jeweiligen Jugendwerke gefördert)

Anträge von Sportorganisationen werden bei der Deutschen Sportjugend in Frankfurt eingereicht, die auch Antragsformulare bereithält.

Ansprechpartner bei der BSJ:

Internationale Arbeit: Guido Cools, Tel: 0331/97198-20,
E-Mail: g.cools.bsj@lsb-brandenburg.de

Donnerstag, den 06.07.2006

Israelische Jugendgruppe zu Gast bei der Brandenburgischen Sportjugend

Die Brandenburgische Sportjugend im Landessportbund Brandenburg empfing am 06. Juli 2006 eine deutsch-israelische Jugenddelegation. Die Jugendlichen sind Mitglieder der Sportorganisation Hapoel aus Raanana.

Inhalt des Gesprächs ist eine Diskussion über die aktuelle politische Situation in Israel sowie die Möglichkeit einer Intensivierung des deutsch-israelischen Jugendaustausches. Die Veranstaltung ist Bestandteil des deutsch-israelischen Jugendaustausches der Brandenburgischen Sportjugend vom 01.07.-14.07.2006 im Land Brandenburg.

Gemeinsam mit der Stadtsportjugend Brandenburg an der Havel und dem SV Falkensee-Finkenkrug wurde ein abwechslungsreiches Programm organisiert, dass dazu beitragen soll die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sowie den beiden Sportorganisationen zu festigen.

In den kommenden Tagen steht der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte in Berlin, des Konzentrationslager Sachsenhausen sowie die Teilnahme am Finale des LBS-Straßenfußball-Cups in Brandenburg an der Havel auf dem Programm. Ebenso soll der für September geplante Gegenbesuch in Israel vorbereitet werden.

Mittwoch, den 23.11.2005

Deutsch-israelischer Austausch wiederbelebt


Nach 5 Jahren Pause fand erstmals wieder ein Fachkräfteaustausch mit Israel statt. 6 Vertreter der Geschäftsstelle sowie des Vorstandes der Brandenburgischen Sportjugend folgten der Einladung von Hapoel Raanana (Sportorganisation) nach Israel. Der Fachkräfteaustausch hatte zum Ziel, den deutsch-israelischen Jugendaustausch wieder zu beleben und davon zu überzeugen, dass ein Besuch in Israel ohne erhöhte Gefahr möglich ist. Die Vertreter gewannen wertvolle Eindrücken durch das sehr abwechslungsreiche aber auch straffe Programm und sensible Einblicke in das israelische Leben insbesondere während des Aufenthaltes in den Gastfamilien, die oftmals nicht so durch die Medienberichterstattung des Fernsehens wiedergeben werden. Der Besuch der Stadt Jerusalems, welche die gespaltene Gesellschaft wiederspiegelt war ebenso meinungsbildend, wie das Baden im Totem Meer und die Besichtigung der Grenze zum Libanon. Besonders beeindruckend war die Gedenkfeier zum 10. Todestag von Yitzhak Rabin an der die Vertreter der Brandenburgischen Sportjugend als Ehrengäste teilnahmen. Der offizielle Empfang des Bürgermeisters von Raanana sollte die Bedeutung der Verbindung zwischen Brandenburg und Raanana bekräftigen. Gemeinsam mit Sportvertretern aus Israel wurde darüber beraten, den Jugendaustausch zwischen Brandenburg und Israel ab 2006 wieder kontinuierlich durchzuführen. Somit bildete der Besuch die Grundlage für weitere Treffen in 2006 und den Folgejahren.

Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Gastfamilien Kermandy, Ben-Jacow und Altmark für die Gastfreundschaft bedanken. Zudem gilt unser Dank Hapoel Raanana für die Organisation der Reise und Nirit für die Gestaltung des täglichen Abendprogramms.

Förderung

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