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Dienstag, den 07.04.2009

„Fair bringt mehr“ – Promi-Jury wählt die besten Projekte aus Brandenburg

2.600 Kinder und Jugendliche zeigen Toleranz und Fairness / Landessieger heute gewählt / Volksbanken Raiffeisenbanken in Brandenburg prämieren seit zwei Jahren faires Verhalten an Kindergärten Schulen / Schirmherr: Ministerpräsident Matthias Platzeck

„Fair bringt mehr – Der Wettbewerb für mehr Miteinander“ findet im zweiten Jahr statt. 2.600 Kinder und Jugendliche aus 65 Kindergärten und Schulen haben ihre besten Ideen für einen fairen Umgang im täglichen Miteinander eingereicht. Heute hat eine prominente Jury in Potsdam über die Landessieger entschieden.

Jörg Schlipp, Vorstand der VR Bank Lausitz und Frank Robby Wallis, Vorstand der Brandenburger Bank Volksbank-Raiffeisenbank betonen gleichermaßen: „Wir sehen hier, dass sich im Land Brandenburg ganz viel bewegt und dass es zahlreiche und kreative Projekte in vielen Einrichtungen dieses Landes gibt. Die Entscheidung fiel uns natürlich nicht leicht.“ Die eingereichten Projekte auf Landesebene zeigen, dass das Thema Fairness im täglichen Umgang bei den jungen Menschen einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Diese Meinung vertritt auch die Promi-Jury, in der unter anderem auch Gunter Fritsch, Landtagspräsident des Landes Brandenburg, Staatssekretär Burkhardt Jungkamp, im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Die Teilnehmer der jeweils drei besten Projekte in den Kategorien „Kindergarten“, „1.-4. Klasse“, „5.-10. Klasse“, „Sek. II“ und „Sek I+II-übergreifend“ werden zur großen Abschlussveranstaltung am 5. Mai 2009 nach Potsdam eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden dann die Platzierungen bekannt gegeben. Die Sieger können sich auf Preise im Gesamtwert von 25.000 Euro freuen.

Auch ein Music-Act steht am 5. Mai 2009 in Potsdam auf dem Programm: LayZee, ehemaliger Frontman von Mr. President, wird für ausgelassene Rhythmen sorgen.

Mehr Infos zum Wettbewerb gibt es bei allen teilnehmenden Volksbanken Raiffeisenbanken in Brandenburg oder unter www.fair-bringt-mehr.net

Montag, den 22.09.2008

Pressemitteilung Vereint gegen Rechtsextremismus

Pressemitteilung zum Fachkongress „Verein(t) gegen Rechtsextremismus - Sport für Menschlichkeit und Toleranz“

Insgesamt 55 Teilnehmer folgten der Einladung der Brandenburgischen Sportjugend im LSB e.V. (BSJ) zu dem in seiner Form erstmalig im Land Brandenburg durchgeführten Fachkongress am 12. und 13.09.2008 in Brandenburg an der Havel.

In vier Foren diskutierten Experten, Trainer Übungsleiter und um Sport hauptamtliche Mitarbeiter aktuelle Fragestellungen, mit denen der organisierte Sport hinsichtlich des Themas Rechtsextremismus im Land Brandenburg konfrontiert ist.

„Bewusst Grenzen ziehen, aber nicht Ausgrenzen, das war wohl das Hauptergebnis aller vier Foren.“, resümierte Andreas Kurz (Vorsitzender der BSJ) im Anschluss an die Veranstaltung.

Nach Eröffnung der Veranstaltung am Freitag durch Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann und Andreas Kurz (BSJ), informierte Heiko Homburg vom Verfassungsschutz in einem einführenden Referat über das Thema „Rechtsextremismus in Brandenburg“. Anschließend konnten in den vier frei wählbaren Foren Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden. Am Abend blieb Zeit zur Besichtigung des Industriemuseums in der Havelstadt, nicht nur um die sich dort befindenden „Schätze“ genauer anzusehen, sondern auch um Kontakte auszutauschen und den Grundstein möglicher Zusammenarbeit in der Zukunft zu legen.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion debattierten auf dem Gebiet erfahrene Persönlichkeiten über Strategien und Lösungsansätze für Brandenburger Sportvereine. In der Podiumsrunde nahmen unter anderem Landtagspräsident Gunter Fritsch, Verfassungsschutzleiterin Winfriede Schreiber, Jan Buschbom (Violence Prevention Network e.V.) und Vorstandsmitglied des Fußball-Landesverband Lothar Strube Platz. Als Ergebnis dieser Diskussionsrunde stand im Mittelpunkt der Aufruf an den organisierten Sport nach einer stärkeren Beteiligung an den lokalen Aktionsplänen (LAP) in den jeweiligen Kreisen. Außerdem forderten die Diskussionsteilnehmer eine klarere Positionierung mit inhaltlicher Gestaltung für eine demokratische Vereinskultur .

Schon jetzt ist der Ausblick in das Jahr 2009 klar. Man will solch eine erfolgreiche Veranstaltung noch einmal wiederholen, um mehr Menschen hinsichtlich dieses Themas zu sensibilisieren. Bis dahin stehen Regionalgespräche vor allem im Süden Brandenburgs an.

Organisiert und gefördert wurde die Veranstaltung durch die Brandenburgische Sportjugend im Landessportbund Brandenburg e.V. (BSJ) in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Deutschen Sportjugend im DOSB e.V. und der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“. Der Fachkongress fand im Rahmen des Projektes „Verein(t) gegen Rechtsextremismus – Sport für Menschlichkeit und Toleranz“ statt. Eine Tagungsdokumentation wird derzeit erstellt.

Freitag, den 11.07.2008

LLG Luckenwalde neuer Projektpartner

Direkt zu Beginn des 24-Stunden Staffellaufes am 11. und 12.07.2008 in Luckenwalde besiegelten Thomas Lenk (1. Vorsitzender der LLG) und Niels Haberlandt (Projektleitung) den Auftakt einer engen Zusammenarbeit im Projekt „Verein(t) gegen Rechtsextremismus – Sport für Menschlichkeit und Toleranz“. Dass die Laufveranstaltung unter gleichnamigem Motto durchgeführt wurde, ist erstes Ergebnis dieser Kooperationsvereinbarung. Die LLG tritt zukünftig als Multiplikator für die Initiative der Brandenburgischen Sportjugend auf.

Auch der Vorsitzende des Sportausschuss des Deutschen Bundestag Peter Danckert (SPD) sowie Ursula Sinz (Vorsitzende des Stadtsportverband Luckenwalde) liefen gemeinsam mit Vertretern der Brandenburgischen Sportjugend die Runde für Menschlichkeit und Toleranz.

Dienstag, den 10.07.2007

Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr gesucht

Die Brandenburgische Sportjugend sucht 5 engagierte Jugendliche die anstelle ihres Zivildienstes ein Freiwilliges Soziales Jahres absolvieren möchten.

Das Freiwillige Soziale Jahr versteht sich als Bildungs- und Orientierungsjahr. Den Jugendlichen werden bei der Brandenburgischen Sportjugend interessante sportorientierte Einsatzfelder innerhalb der sozialen Projekte (Straßenfußball, Streetsport, Integration durch Sport) und in den bewegungsorientierten Kindereinrichtungen (Kita / Hort) ermöglicht. Die FSJ´ler erhalten neben der regulären Breitensport- und Jugendleiterausbildung ein Kletter- und Inlinetraining.

Zusätzlich wird den Jugendlichen die Möglichkeit der Arbeit im internationalen Team sowie die Teilnahme an internationalen Maßnahmen geboten.

Wer Interesse an einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Brandenburgischen Sportjugend hat, sollte sich schnellstmöglich schriftlich bewerben. Der Dienstbeginn ist für den 1. September avisiert.

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