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Die Brandenburgische Sportjugend ist die eigenständig tätige Jugendorganisation im Landessportbund Brandenburg. Ihre Mitglieder sind die in mehr als 2.500 Sportvereinen organisierten Kinder und Jugendlichen sowie deren Jugendvertreter.
Sie hat per 31.12.2000 circa 137.000 Mitglieder im Alter unter 27 Jahre und ist somit der größte Jugendverband in Brandenburg. Die Brandenburgische Sportjugend ist gemeinnützig und als freier Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.
Die Brandenburgische Sportjugend setzt sich für die Mitarbeit und Mitbestimmung junger Menschen in den Sportvereinen und -verbänden ein und ist Anwalt ihrer Interessen. Sie trägt zu deren ganzheitlichen Entwicklung bei und unterstützt die Einheit von Nachwuchssport und Jugendarbeit. Durch ihre Arbeit will sie das Ehrenamt fördern und erreichen, daß möglichst viele Kinder und Jugendliche den Weg zum Sport im Verein finden, dort Spaß haben und eine sinnvolle Freizeit selbst gestalten und verleben können.
In enger Zusammenarbeit mit anderen Trägern der Jugendhilfe, z.B. dem Landesjugendring Brandenburg, und mit Unterstützung der Politik und Wirtschaft trägt sie zur Gestaltung der Gesellschaft bei und hilft bei der Lösung von jugend- und gesellschaftspolitischen Problemen.
Die Brandenburgische Sportjugend ist Träger zahlreicher Angebote und Projekte im Sport, in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.
Das mobile Streetsport-Projekt unterstützt Sportvereine bei der Ausweitung ihrer Angebote für Kinder und Jugendliche und bei der Durchführung ihrer Sportveranstaltungen. Mit den verschiedenen Trendsportangeboten orientiert sich das Projekt an den Bewegungsinteressen von Kindern, insbesondere von Jugendlichen innerhalb und außerhalb der Sportorganisation.
Das Projekt Jugendräume soll die Errichtung von neuen Sport-, Spiel und Bewegungsräumen in Vereinssportstätten anregen und unterstützen. Mit diesem Programm soll unter dem Dach des Vereins vor allem die Eigeninitiative, das freiwillige Engagement und die Selbstorganisation junger Menschen gefördert werden. Es geht auch darum, neue Formen der Beteiligung zu schaffen und zugleich neue zeit- und jugendgemäße Angebote in der Sport- und Freizeitarbeit, gerichtet an Vereins- und Nichtvereinsmitglieder, zu entwickeln.
Das Projekt KICK ist ein Projekt zur Kriminalitätsprävention in Kooperation von Sport, Jugendhilfe und Polizei. In ihm werden gefährdete oder straffällig gewordene Kinder und Jugendliche, wenn sie es wollen, betreut und beraten. Über die Integration in Sportvereine bzw. in bestehende Freizeitangebote sollen sie vor allem zu einer sinnvollen und regelmäßigen Freizeitgestaltung hingeführt werden. Zudem erhalten die Betroffenen individuelle Hilfen sowie weiterführende Beratungs- und Betreuungsangebote.
Das Projekt Integration durch Sport ist ein seit sieben Jahren praktiziertes und flächendeckendes Programm zur Integration von Spätaussiedlern. Wesentliches Ziel ist es, ihnen über den Sport das Einleben zu erleichtern, das Zusammenleben mit Einheimischen zu fördern und bestehende Barrieren abbauen zu helfen. Mit Hilfe von Sportvereinen wird gerade über Sport und Spiel auch die soziale und sprachliche Eingliederung gefördert.
Die Brandenburgische Sportjugend hat das Jugendbildungszentrum Blossin e.V. als Partner.
Das Jugendbildungszentrum Blossin ist die Jugendbildungsstätte der Brandenburgische Sportjugend. Unter dem Leitthema Naturnah tagen und relaxen werden in Blossin vielfältige Programme, z.B. im Klettern, Inline-Skating, Surfen, und Seminare zu den Themen Internet, Abenteuer- und Erlebnispädagogik angeboten. |
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